Kulturibo
Was bisher geschah...

Lesen Sie hier noch einmal von unseren Veranstaltungshöhepunkten der aktuellen und vergangener Spielzeiten und schauen Sie sich ein paar Impressionen an...

 
Wendrsonn
Folkrock-Crossover Konzert
die derzeit beste Mundartband im Ländle
Wendrsonn
Es gibt keine Schublade für Wendrsonn, eine der originellsten Bands im Südwesten. Hunderte Konzerte in den letzten 11 Jahren, 5 CD-Produktionen, Platz 42 bei der SWR1 Hitparade 2016 und insgesamt 7 Mal einen der ersten Plätze beim Deutschen Rockpreis: Wendrsonn sind einmalig und definitiv einer der besten Liveacts südlich des Mains. Rotzfrech und charmant werfen Sängerin Biggi Binder und ihre kongenialen Jungs aus dem wilden Süden haufenweise Klischees über Bord und zelebrieren etwas erfrischend Neues: Schwäbische Mundart als virtuoser und anspruchsvoller Folkrock-Crossover, bei dem ordentlich die Fetzen fliegen.
Wendrsonnkonzerte sind emotionale Achterbahnfahrten: Sänger und Songschreiber Markus Stricker verwurstelt kabarettistische Elemente mit tragisch-komischen Momenten, labert sich mit voller Absicht um Kopf und Kragen, plaudert gnadenlos aus dem Nähkästchen und hüpft wie weiland Rumpelstilzchen über die Bühne, während Ausnahmegeiger Klaus Marquardt sich die Seele aus dem Leib fiedelt.
Erdige Sinnlichkeit und solistische Schwabenstreiche: Die sechs Wendrsonnler proklamieren augenzwinkernd den ultimativen Soundtrack zum neuen schwäbischen Selbstverständnis. Sinn und Unsinn aus dem Land der Dichter, Denker, Räuber und Rebellen. Zom Lacha ond zom Heula scheee.

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Long John Foxes
Jazzfrühschoppen
Long John Foxes
Mit Dixieland und Swing sind die Long John Foxes jung geblieben. „Ungezähmt und artgerecht“ (wie der Titel ihrer CD) jazzen sie seit Jahren durch das Bottwartal und ziehen das Publikum in ihren Bann.

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Bronnweiler Weiber
Mir schwätzet schwäbisch,ond wia!
Bronnweiler Weiber
Die Bronnweiler Weiber, das sind Friedel Kehrer und Märy Lutz - zwei Frauen mit Kultstatus, bekannt aus dem SWR Fernsehen. Beide reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist: Sie liefern schwäbisches Kabarett vom Feinsten, strapazieren die Lachmuskeln der Zuschauer und geben im schönsten Schwabendialekt Weisheiten zum Besten. Wer die Frauenpower nicht nur im Fernsehen, sondern auch einmal aus der Nähe erlebt, ist begeistert: Mit Hut, Schurz - "frisch büglad, zum Wascha hots nemme glangad" - grauschwarze Wollstrumpfhose und "a` Handdäschle" - treten die Damen an, um mit Intelligenz und einer umwerfenden Mimik gesellschaftliche Themen komödiantisch dem Publikum näher zu bringen.

Das Programm der Bronnweiler Weiber ist dabei hochflexibel und wird, je nach Zuschauerreaktion, spontan geändert.

Lesen Sie hierzu den Artikel von Frank Wittmer aus der Marbacher Zeitung

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Café del Mundo
Open-Air-Konzert
Zwei preisgekrönte Ausnahmemusiker, die ihre Passion leben – Flamenco-Gitarre!
Café del Mundo
Die beiden Gitarrenvirtuosen Jan Pascal und Alexander Kilian sind gegensätzlich wie Wasser und Feuer – und ergänzen sich dadurch zu einem Gitarrenduo auf Weltniveau. Ihr gemeinsamer Live-Auftritt ist der mitreißende Dialog zweier begnadeter Instrumentalkünstler, die sich gegenseitig bald umschmeicheln, bald herausfordern und einander ihr Bestes entlocken – intensiv, explosiv, magisch. Die Gitarrenkunst von „Café del Mundo“ entführt in die mystische Welt des Flamenco, der viel mehr ist als virtuose Unterhaltung – es geht um alles, was uns Menschen bewegt, um Liebe, Sehnsucht, Tod und Lebensfreude, um Himmel und Erde. Diese urwüchsige Musik entfaltet unwiderstehliche Kraft, sie schlägt in Bann, macht reich, weckt auf und berührt. Wäre Gott ein Musiker – die Flamenco-Gitarre wäre sein Instrument.

Lesen Sie hierzu den Artikel von Sabine Armbruster aus der Marbacher Zeitung

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Christof und Vladi Altmann
Kindertheater "Der Löwe lacht"
Christof und Vladi Altmann
Open-Air im Schlosshof
Zirkusdirektor Christofferus Wackelzahn und Ladulina "aus der weltberühmten Zirkusfamilie Pepperoni" führen die Zuschauer gemeinsam durch Ihren "geliebten Liederzirkus" Pepperoni-Wackelzahn. Also: "Hereinspaziert und nicht geniert!" ruft Direktor Wackelzahn und kündigt zusammen mit Ladulina als erste Attraktion den Löwen an.
Doch der will erst mal nicht ganz - allein vor so vielen Menschen. Mit Hilfe der Zuschauer getraut er sich dann doch und singt gemeinsam mit den Kindern sein Lied "Der Löwe lacht". Aber auch der weitere Fortgang wäre ohne die Hilfe des Publikums undenkbar. Haben doch die Scharfschützin und der Zauberer solches Bauchweh, dass sie nicht auftreten können. Ganz zu schweigen von den Reiterinnen und Reitern. Zwischendurch besucht der "Sultan von Arabien" den Zirkus als Ehrengast auf seinem "original fliegenden Teppich" und der Drache Fridolin spuckt Feuer. Wenn es schließlich heißt: "Was wär's, 'nen Zirkus anzuschau'n ohne diesen einen Kerl, den Lustigen, den Clown" ist eine bunte Zirkusstunde gespickt mit Liedern zum Mitsingen und Mitmachen wie im Flug vorübergegangen.
Also: Hereinspaziert und nicht geniert!
Dauer: ca. 55 Minuten

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Sybille Krause-Burger
Ein Abend mit der Journalistin
Sybille Krause-Burger
Mit der politischen Journalistin Sybille Krause-Burger, heute Kolumnistin der Stuttgarter Zeitung, langjährige Redakteurin des SWR und Biografin von Helmut Schmidt, Joschka Fischer und Gerhard Schröder, ist es dem Kulturverein und der Bücherstube Oechsle gelungen, eine der bekanntesten Journalistinnen Deutschlands in den Rathauskeller einzuladen.
Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Sie trifft in ihren scharfzüngigen Kolumnen stets den Nagel auf den Kopf.
An diesem Abend wird sie ihr neuestes Buch „Kämpfe, Kanzler und Kolumnen“ vorstellen und im Gespräch einen Einblick in ihr interessantes Leben zwischen Berlin, Vaihingen / Enz, Tübingen und Stuttgart geben. Lassen sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen.

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Siegfried Liebl Trio
Klassik, Swing, Jazz, Latin & Blues
Siegfried Liebl Trio
Die Musikalität dieses Trios ist fast grenzenlos - Spielwitz, Improvisationsfreude und phantasievolle Bearbeitungen lassen Jazz, Volkslieder, Klassik, Evergreens und Weltmusik auf überraschende Art gänzlich neue Beziehungen eingehen. Nichts ist sicher und der Schein trügt oft: Bekannte Klassiker in Teile zerlegt, neu kombiniert und rhythmisch versetzt sind die charakteristischen Merkmale der außergewöhnlichen Arrangements von Bandleader und Pianist Siegfried Liebl. Die Inspiration für seine Adaptionen holt er sich mit Vorliebe von Komponisten wie Mozart, Bach, Beethoven, Chopin etc., gerne aber auch aus dem Fundus traditioneller Volkslieder, Evergreens oder Musicals. So wird schon mal aus einer romantischen Bagatelle ein furioser Höllenritt!
Drei Ausnahmemusiker, die sich ohne Worte perfekt ergänzen – hier ist das Miteinander Trumpf: Siegfried Liebl (piano/vocal), Andreas Scheer (bass) und Wolfgang Schürmann (drums).

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Werner Koczwara
Für eine Hand voll Trollinger
Werner Koczwara
Wir kennen das kleine gallische Dorf, das erbitterten Widerstand gegen die Römer leistet. Wir kennen auch das amerikanische Großdorf Springfield, in dem die Familie von Homer Simpson lebt. In beiden Dörfern wohnen letztlich sehr sympathische Verrückte. Nun kommt ein neues Dorf hinzu. Und hier leben Zeitgenossen, die psychisch noch weitaus instabiler sind. Werner Koczwara erzählt uns die Geschichte dieses Dorfes. Es ist eine Geschichte, wie es sie seit Josef Haders fulminanter Kabarett-Erzählung „Privat" nicht gegeben hat. Koczwara umreißt einen Zeitraum von 60 Jahren, geht über Wirtschaftswunder und Wiedervereinigung bis zur Flüchtlingskrise der Gegenwart. Und dies mit einer atemberaubenden Pointendichte. Ein kabarettistisch tief schürfendes und dabei ungemein komisches Programm mit einem leichten Hang zu künstlerischer Anarchie: Wir fahren mit dem Aufzug hinunter in die Hölle, wo uns ein restlos überforderter Teufel erwartet, der mit einer Horde frisch eingetroffener EU-Kommissare zu kämpfen hat. Wir begegnen dem Tod, den schwere Alkoholprobleme belasten. Wir erleben das wahrscheinlich indiskutabelste Kasperle-Theater der Bühnengeschichte. Und nebenbei erfahren wir auch, was Männer und Frauen so richtig in den Wahnsinn treibt.

„Für eine Handvoll Trollinger" wird dargebracht in bundesweit verständlichem Oxford-Schwäbisch. Als Zugabe erfolgt regelmäßig ein Sprachkurs, in welchem strittige Begriffe erklärt werden. Spätestens dann kommt es regelmäßig zu dramatischen Szenen im Publikum. Ein Abend mit sehr großem Humor.

Mehr Informationen auf www.koczwara.de

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Mario Richter
OKUK: "Einfach mal machen!"
Zaubershow
Mario Richter
Der 34-jährige Mario Richter ist seit vielen Jahren hauptberuflich Zauberer und Moderator und erzählt in seinem magischen Programm Zauberei. Leben. „Einfach mal machen“ frei von der Leber weg, was das Leben eines Künstlers mit der realen Welt überhaupt noch zu tun hat und ob das Künstlerdasein darin möglich ist. Irrungen und Wirrungen seines Lebens stellt er auf die Bühne und bindet dabei die Zuschauer immer wieder mit ein.
Mal zaubert er spaßig unterhaltsam, mal nachdenklich provokant. Vom Gedankenlesen bis zur explodierenden Partyrakete entführt er Sie in sein magisches Leben. Lachen, Staunen und Außergewöhnliches in einer Welt, die realer nicht sein könnte und dennoch voller Geheimnisse steckt.

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Helge und das Udo
"LÄUFT!"
Das neue Programm
Helge und das Udo
Es „LÄUFT!“ beim völkerverständigenden Duo aus 60% zungenfertigem Kieler und 70% ganzkörper-komischem Schwaben!

Mittlerweile haben sie mit ihrem ungewöhnlichen Mix aus intelligenten Sketchen, alberner Tierdarstellung und punktgenauer Improvisationskomik nicht nur die Freiburger Leiter sondern auch den Publikumspreis beim Großen Kleinkunstfestival der Wühlmäuse ergattert!

Und auch in ihrem sechsten Programm „LÄUFT!“ laufen sie wieder zur Hochform auf in ihrer eigenen Mischung aus Anspruch und Unfug, aus Handwerk und Blödsinn, aus Anarchie und Präzision!

Und darauf „LÄUFT!“ es unter anderem hinaus: Filmklassiker wie Alien, E.T. oder Star Wars als gereimte Sketche in 3 Minuten (Sie dürfen dreimal raten, welche Rollen Udo spielt), wortwitzige Gesangsmedleys quer durch alle Musikgenre und atemberaubend monotone Dialoge unter logopädisch erschwerten Bedingungen. Wenn Loriot und Robert Gernhardt zusammen mit Heinz Erhard Sketche geschrieben hätten, die Dean Martin und Jerry Lewis gespielt hätten ... also mal im Ernst: das wär echt geil gewesen!

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Blockflöten-Orchester „PICOBELLA“
Neujahrskonzert
In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Beilstein-Billensbach
Blockflöten-Orchester „PICOBELLA“
Ein Orchester, das komplett aus Blockflöten besteht - das mag zunächst befremdlich klingen. Und doch findet sich seit 1993 wöchentlich ein Blockflötenorchester mit heute 30 Mitgliedern in Dürrenbüchig ein. Seit 2007 wird Picobella von dem bekannten Karlsruher Blockflötisten Daniel Koschitzki geleitet. Das Instrumentarium des Ensembles reicht vom 25 Zentimeter langen Sopranino bis zum 1,5 Meter hohen Subbass. Ähnlich breit gefächert ist auch das Repertoire von Picobella. Die Gruppe bringt polyphone Canzonen und Ricercare, festliche Barockkonzerte sowie pfiffige moderne Klänge auf die Bühne. Picobella führt engagierte Amateurspieler, ausgebildete Flötisten und studierte Pädagogen in einer Gruppe zusammen. Ihnen allen ist eines gemeinsam: Die Freude am Musizieren und die Lust auf frische Blockflötenklänge.

Lesen Sie den Artikel von Helmut Schwarz aus der Marbacher Zeitung
sowie den Bericht von Helga Spannhake aus der Ludwigsburger KreisZeitung


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Junge Kulturkneipe mit "Superwiser" Alternative-Rock
Die Geschichte der Band Superwiser begann im Jahr 2005 mit dem Beschluss dreier Jungs, eine Band zu gründen. Zwei dieser Jungs mussten sich erst einmal entscheiden, was für ein Instrument sie lernen wollten. Dann wurde geprobt, gecovert, schließlich eigene Songs geschrieben und Besetzungen gewechselt. Inzwischen haben Superwiser zwei Musikvideos veröffentlicht, zwei Alben und eine EP aufgenommen und weit über 100 Konzerte in Deutschland und den USA gespielt. Zum Jubiläum laden sich die Alternative-Rocker viele musikalische Gäste ein und präsentieren ihre altbekannten und neuen Stücke im einmaligen akustischen Klanggewand.

Superwiser sind:
Daniel Oesterle - Gesang, Gitarre
Marius Schopf - Gitarre
Siggi Schnarbus - Bass
Max Hertfelder - Schlagzeug


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Ernst Pilick
Atta Troll - ein Sommernachtstraum
Ernst Pilick
Der Schauspieler Ernst Pilick trägt an diesem Abend mit “Atta Troll" ein phantastisches, satirisches und humorvoll-ironisches Epos von dem Tanzbären vor, der den Menschen entflohen ist, der mit "frecher Schnauze" gewaltig über "Welt- und Schicksalsfragen" redet, der in der faszinierend geschilderten Einsamkeit des Pyrenäenhochgebirges verfolgt wird, und den schließlich die Kugel des Bärenjägers ereilt. “Atta Troll - ein Sommernachtstraum" gehört zu dem Bedeutendsten, was Heine in Versen geschrieben hat.

Heinrich Heine führte mit seiner melodischen, biegsamen Sprache, mit seiner Vorliebe für "romantische" Themen, mit seiner souverän gehandhabten Fähigkeit, Empfindungen zu beschwören und gleichzeitig mit ihnen ironisch zu spielen, durch eine unverwechselbare Verbindung von Gefühl und funkelndem Witz die romantische Dichtung auf den Höhepunkt. Bei alledem findet bei ihm auch schon ein "modernes" gebrochenes und dissonantes Verhältnis zur Welt seinen Ausdruck. Mit diesen Eigenschaften ist Heine ein Autor von unverbrauchter Frische geblieben, der bis heute ein ausgesprochenes Lese- und Hörvergnügen bereitet.

Lesen Sie den Artikel von Sabine Armbruster aus der Marbacher Zeitung


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Form und Farbe
42. Form und Farbe Ausstellung
Form und Farbe
Heimische und regionale Künstler und Kunsthandwerker zeigen in dieser traditionellen Ausstellung ihre Arbeiten. Eröffnung mit Musik und Wein der Bottwartaler Winzer am Donnerstag den 09.11. um 20 Uhr
Ausstellung bis einschl. Di. 14.11.2017

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Christoph Soldan
Das Leben der Fanny Hensel-Mendelssohn in Etüden und Intermezzi
Zum 500.Jahrestag der Reformation
Christoph Soldan
In diesem Lesekonzert wird Christoph Soldan aus Peter Härtlings neuen, großen Roman lesen, in dem sich der Autor einer Frau im Schatten ihres berühmten Bruders widmet: Fanny Hensel-Mendelssohn, Schwester von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Eine deutsche Familie des neunzehnten Jahrhunderts: Fannys Großvater Moses Mendelssohn war einer der Vordenker der Aufklärung, ihr Vater Abraham Mendelssohn ist Stadtrat in Berlin, beteiligt am Aufstieg der Stadt zur deutschen Metropole und sehr auf die Förderung der musikalischen Anlagen seiner vier Kinder bedacht. Zum Gesellschaftsporträt wird der Roman durch die Vielzahl berühmter Persönlichkeiten, mit denen die Familie verkehrte, von Heine, Kleist, den Varnhagens bis zu Geheimrat Goethe. Zwischen August und Dezember 1841, im Jahr nach der als so bereichernd erlebten Italienreise, komponierte Fanny Hensel 12 Charakterstücke für das Forte - Piano. „Jetzt mache ich eine andere kleine Arbeit, an der ich viel Spaß habe, nämlich eine Reihe von 12 Clavierstücken, die die Monate vorstellen sollen. . .“ Dieses Werk, das den Namen "Das Jahr" trägt und das musikgeschichtlich ohne Vorbild ist, wurde erst vor wenigen Jahren wiederentdeckt. Christoph Soldan stellt es seinem Publikum nun vor, indem er die einzeln auskomponierten Monate dieses zyklischen Werkes mit der Lesung aus Peter Härtlings Roman verbindet.

Zum besonderen Thema dieses Abends wird die im Roman erwähnte Konversion der jüdischen Familie Mendelssohn zum christlichen Glauben als Mitglieder der Lutherischen Kirche in Berlin. Diese Konversionen blieben innerhalb der Familie nicht unumstritten und sorgten für Diskussionen. Fanny Hensel wurde dabei zu einer glühenden Verteidigerin der lutherischen Lehre und reflektiert dies auch besonders in ihrem Klavierstück "das Jahr", das Christoph Soldan in diesem Programm spielt. So basiert der Monat März auf dem Choral "Christ ist erstanden", der Dezember auf der lutherischen Komposition "vom Himmel hoch" und der Epilog auf dem Choral "das alte Jahr vergangen ist". Auf diese Weise erinnert Fanny Hensel an das Erbe der Reformation ganz besonders weil sie sich dem musikalischen Erbe Johann Sebastian Bachs verpflichtet fühlt. "Und der ist ja auch evangelisch" (Fanny Hensel)

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Özcan Cosar
"Adam und Erdal"
Özcan Cosar
Wenn der Stuttgarter Özcan Cosar die deutschen und türkischen Befindlichkeiten unter die Lupe nimmt, geht’s richtig lustig zu. Da darf hemmungslos gelacht werden.
Er bringt auf die Bühne, was er zwischen Kehrwoche und Beschneidung erlebt, erfahren und zu hören bekommen hat und erzählt dabei so detail- und pointenreich, dass es einem das Zwerchfell permanent zupft.
Özcan Cosar versteht es, mit Komik, Rhythmus und vollem Körpereinsatz zu spielen und seine Geschichten von den Unwägbarkeiten des deutsch-türkischen Alltags lebendig werden zu lassen.


Lesen Sie den Artikel von Thomas Weingärtner aus der Marbacher Zeitung


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Dieter Baumann
Die Götter und Olympia, ein Auftakt zum Bottwartal-Marathon
Dieter Baumann
"Dieter Baumann ist wahrscheinlich der beste Comedian unter den Läufern, doch garantiert ist er der beste Läufer unter den Comedians." Mit einer großen Portion Selbstironie nimmt Dieter Baumann sein Publikum mit auf die Reise durch die Welt des Sports. Genauer: nach Olympia!

Er erzählt Geschichten aus dem olympischen Dorf, erzählt von Begegnungen in Kenia, den Fidschi Inseln und von der Schwäbischen Alb. Dieter Baumann erzählt die Geschichten so, dass sein Publikum schon nach fünf Minuten glaubt mit einem alten Bekannten am Küchentisch zu sitzen. Doch was heißt erzählen. Seine Geschichten sind, sprachlich wie mimisch, kleine anekdotische Kunstwerke.

Und natürlich kommen die Läuferinnen und Läufer mehr als auf Ihre Kosten. Denn er schlüpft auf der Bühne in die Rolle des Laufexperten. Was ist daran neu? Nun, er interpretiert diese Rolle, wie soll man es beschreiben.... ach überzeugen sie sich einfach selbst. Besuchen sie ihn bei

"Dieter Baumann, die Götter und Olympia".

Lesen Sie den Artikel von Thomas Arndt aus der Marbacher Zeitung


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Vocal Affair
Vocal Pop, Jazz, Gospel und Musical
Vocal Affair
Das 12-köpfige Vokalensemble Vocal Affair begeisterte vor zwei Jahren das Publikum im Stiftskeller durch ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm zwischen Jazz, Pop und Musical, das mit enormer Spielfreude locker und leicht präsentiert wird, sich aber dennoch auf hohem musikalischen Niveau befindet. Nicht umsonst belegte Vocal Affair beim letzten Deutschen Chorwettbewerb in seiner Kategorie den neunten Platz! Die ausgefeilten Arrangements gehen größtenteils auf das Konto des Chorleiters Rodolfo Guzmàn Tenore, der den Sängerinnen und Sängern die Stücke quasi auf den Leib schreibt und die Gruppe auch auf dem Klavier begleitet. Mit neuen Songs im Gepäck geht es queerbeet und hemmungslos von ABBA und den Beatles über Bee Gees und Rammstein bis hin zu Queen und Stevie Wonder. Erleben Sie mit Vocal Affair einen spannenden und vor allem unterhaltsamen musikalischen Abend, an dem Sie viele bekannte Stücke einmal im ganz neuen Gewand erleben werden.
Infos: www.vocal-affair.de

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Kulturverein
5 Jahre offene Kulturkneipe, 30 Jahre Kulturverein
Jubiläumsparty
Kulturverein
Wer denkt bei Titeln wie "Eye of the Tiger" oder "Since You Been Gone" nicht an verzerrte Gitarrenriffs aus hohen Boxentürmen und an wummernde Drums? Wer hört beim barocken "A Whiter Shade of Pale" nicht automatisch eine Orgel, wer sieht bei "Land Of A Thousand Dances" von Wilson Pickett keine zehnköpfige Soulband mit Bläsern und Background-Chor vor sich?

Gerade diese und einige Dutzend weitere - oft vermeintlich unplugged-untaugliche - Songs interpretiert das Akustik-Trio "Nice Surprise". Teils erstaunlich nah am Original, teils auf seine eigene, unverwechselbare Art.

Rock-, Soul- und Party-Kracher, Country, Gypsy-Swing, Latin, Folk ... Mit dem wahrscheinlich buntesten Stilmix, seit es Unplugged-Trios gibt, bringt die Band ihr Publikum zum Tanzen, Mitsingen oder auch einfach zum verzückten Zuhören und Träumen. Die drei erfahrenen Vollblutmusiker lassen bekannte internationale Songs aus einer Ära aufleben, in der Rock’n Roll noch nicht aus dem Telefon kam und man mp3 für einen neuen Roboter aus Star Trek gehalten hätte.

"Nice Surprise" sind: Yvonne Sipek – Gesang, Small Percussion, Danijel Sipek – Bass, Stomp Box, Peter Nimtsch – Akustikgitarre, Gesang

Lesen Sie den Artikel von Christian Kempf aus der Marbacher Zeitung


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Long John Foxes
Jazzfrühschoppen mit den Long John Foxes
Long John Foxes
Mit Dixieland und Swing sind die Long John Foxes jung geblieben.
"Ungezähmt und artgerecht" (wie der Titel ihrer CD) jazzen sie seit Jahren durch das Bottwartal und ziehen das Publikum in ihren Bann.

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Alois Gscheidle
"Rei'gschmeckt"
schwäbisches Kabarett
Alois Gscheidle
Eine gute Portion "Schwäbisch" erwartet die Besucher des fernsehbekannten Kabarettisten Alois Gscheidle. Er charakterisiert die typisch schwäbische Denk- und Lebensweise: schlitzohrig, hintersinnig und gscheid!

Alois Gscheidle ist Meister der Spontanität und Improvisation. Bewusst lässt er in seinem Programm Platz für Dialoge und kleinere Nebenrollen ohne jedoch den roten Faden zu verlieren. Die Bühne ist eigentlich nur Kulisse; seine Stücke inszeniert er gern mitten im Publikum.

Aus einem scheinbar unerschöpflichen Fundus schlüpft Gscheidle für jede Rolle immer wieder in neue Kostüme und wechselt gleichzeitig in sekundenschnelle den Charakter.

Mit seinem Programm "Rei'gschmeckt" nimmt der Urschwabe nicht nur die Zugereisten sondern auch die gebürtigen Schwaben aufs Korn. So kommt jeder auf seine Kosten. Nirgends kann man "schwäbisch" als Lebenseinstellung schneller lernen und verstehen als bei Alois Gscheidle. Und spätestens beim Nachhausegehen weiß auch der Nichtschwabe, dass ein "Glufamichel" kein Sicherheitsnadelmichael ist!

Lesen Sie hierzu auch den Artikel von Sabine Armbruster aus der Marbacher Zeitung


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Uusikuu
Finnischer Tango
Open-Air-Konzert
Uusikuu
"Wie ein live Soundtrack zu einem Aki Kaurismäki -Film" (Folker).

Den traditionellen finnischen Tango interpretieren Uusikuu (= Neumond) seit 2006 in wunderbarer Eigenwilligkeit und Verve. Zauberhafte Klänge, feurige Tanzrhythmen, grandiose Gesänge in finnischer Sprache. Lustige, tragische, bizarre und exotische Geschichten in nordischer Kargheit und Prägnanz. Musik, die auch in dunkleren Zeiten hilft, das Leben etwas leichter zu leben. Ihre Botschaft: Die nordische Melancholie verkörpert die allerhöchste und schönste Kunst des Traurigseins. Uusikuu verpasst dem altehrwürdigen Finnentango der letztjahrhundrigen 30er- bis 60er-Jahre die längst fällige Frischzellenkur. Das Quintett ist denn auch weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Zum Uusikuu-Style gehören auch rassige Humppas, beschwingte Walzer und jazziger Swing & Foxtrott. Mehrstimmig gesungene Geschichten aus der Vergangenheit - die ja bekanntlich die Zukunft ist und erst noch kommt - aus dem Land der tausend Seen.

Berührungsängste kennt Uusikuu keine: Konzerte mit argentinischen Tangokünstlern wie Marcelo Nisnman und Fernando Miceli, aber auch Crossover-Kooperationen mit Rock, Pop und Elektro sowie Theater- und Filmprojekte tragen diese grenzensprengende Weltklassemusik rund um den Globus. Uusikuu feiert zum Bandjubiläum die weibliche Inspiration in ihrer Musik. Die meisten Texte im neuen Programm stammen aus der Feder von Frauen. Oder es geht in diesen Kompositionen um Erfahrungen aus weiblicher Sicht. Finnische Maid, halt.

Dazu wird es Showtänze eines Stuttgarter Tangopaares geben, die Sie diese Nacht auf der Burg sicher nicht vergessen lässt!
Willkommen auf der Achterbahn der nordischen Gefühle, die wie nach in Wodka eingelegter Zuckerwatte schmecken. Mal süß, mal bitter...

Line-Up:
Laura Ryhänen - Gesang
Mikko Kuisma - Geige
Norbert Bremes - Akkordeon
Christoph Neuhaus - Gitarre
Sebastian Schuster - Kontrabass


Lesen Sie den Artikel von Barbara Barth aus der Heilbronner Stimme
Oder auch den Artikel von Sabine Armbruster aus der Marbacher Zeitung
Vielleicht auch den Kommentar von Oliver Bürkle aus der Ludwigsburger Kreiszeitung

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Uwaga!
"Mozartovic - Amadeus goes Balkan Groove" "Acoustic Crossover"
Open-Air-Konzert im Schlosshof
Uwaga!
Ein virtuoser klassischer Violinist mit Vorliebe für osteuropäische Musik, ein Jazzgeiger mit Punkrock-Erfahrung, ein meisterhaft improvisierender Akkordeonist mit Balkan-Sound im Blut und ein Bassist, der sich in Symphonieorchestern ebenso zu Hause fühlt, wie in Jazzcombos oder Funkbands...

Vier Musiker, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, stürzen sich 2007 in das Abenteuer, gemeinsam zu musizieren. Am Anfang steht vor allem die pure Spielfreude im Vordergrund - und sie überträgt sich mühelos auf jedes Publikum. Über die Jahre gemeinsamen Musizieren beeinflussen sich die Vier gegenseitig, die unterschiedlichen stilistischen Schwerpunkte wachsen zum sehr eigenen Sound zusammen, irgendwo zwischen Klassik, Jazz, Balkan- und Popmusik.

Uwaga! feilt seit mittlerweile 10 Jahren mit ungebremstem Eifer weiter an der gemeinsamen Vision: einer Musik ohne Grenzen, die glücklich macht, die auf direktem Wege zu Herzen und in die Beine geht.

Den unbändigen Spielspaß können sich die Musiker mühelos erhalten: in einer Musikwelt ohne Grenzen wird es glücklicherweise nie langweilig.

Das Quartett spielt mit großen Symphonieorchestern in ganz Deutschland. Die Spielfreude steckt an, ein ganz individueller orchestraler Crossover-Sound entsteht und wird schließlich 2016 gemeinsam mit den Dortmunder Philharmonikern auf CD gebannt.

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Uzory
Volksmusikgruppe Uzory aus der Ukraine
Uzory
...mit internationaler und ukrainischer Volksmusik, klassischer und zeitgenössischer Musik. Die sechs Profimusiker spielen alle ukrainische/russische Volksmusikinstrumente, angefangen mit der Konzertbalalaika, dem Balalaika Kontrabass, die Domra prima, die Domra tenor, der Gitarre bis hin zur Sopilka, der Mundharmonika, dem Metalofon und dem Bayan-Akkordeon. Sie arrangieren ihr komplettes Repertoire selbst und adaptieren damit den jeweiligen Musikstil perfekt auf ihr Instrumentarium. Ihre musikalische Bandbreite reicht von Volksmusik über Tango (Piazzolla), Jazz bis hin zur Klassik, so dass bei Ihren Auftritten ein breites Publikum angesprochen wird.

Die diplomierten Vollblutmusiker sind in der Stadt Mykolayiw, ca. 130 km nordöstlich von Odessa liegend, bei der städtischen Philharmonie angestellt, machen seit vielen Jahren Konzertreisen in die Niederlande, Italien, USA und andere Länder und nehmen regelmäßig bei unterschiedlichen Wettbewerben im In- und Ausland erfolgreich mit ersten, zweiten und dritten Plätzen teil. Ihre diesjährige Konzertreise geht im April nach Den Haag und sie freuen sich auf den Abstecher ins Bottwartal.

Erleben Sie einen wundervollen und unterhaltsamen musikalischen Abend und lernen Sie sowohl die Seele ukrainisch/russischer Volksmusik als auch den Esprit klassischer und moderner Musik kennen, bei der die Musiker ihre Instrumente gekonnt in Szene setzen.

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Junge Kulturbühne
2. Poetry Slam
Junge Kulturbühne
Poetry Slam, der Dichterwettstreit der Neuzeit und die beliebteste Literaturveranstaltung Deutschlands, kommt wieder nach Oberstenfeld. Gestandene Poeten und Poetinnen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum werden an diesem Abend gemeinsam mit lokalen Mutigen oder Spontanentschlossenen auf der Bühne stehen und das Publikum mit lustigen Geschichten, nachdenklichen Gedichten, abgedrehtem Dada oder Gesellschaftskritik in den Bann ziehen. Fernab der sterilen Atmosphäre einer "Wasserglaslesung" ist Poetry Slam vielmehr ein Rockkonzert ohne Musik, denn ausschließlich das gesprochene Wort ist erlaubt, um seiner Performance auf der Bühne Nachdruck zu verleihen.
Moderation: Hanz (Ludwigsburg)

Lesen Sie dazu den Artikel von Rita Brandenburger-Schift aus der Marbacher Zeitung


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Habbe & Meik
La Grande Comédie des Masques
"The Best" von und mit Habbe & Meik
Habbe & Meik
Subtile Komik mit Herz und viel Slapstick, Akrobatik und Musik - aber ohne ein Wort. Die Presse sagt: ...Weltklasse!
Nach "Gogol & Mäx" (2013 in Beilstein), kommt nun das grandiose Komiker-Duo "Habbe und Meik" nach Oberstenfeld.
Sie tragen Masken und allein der Körper spricht. Die Masken sind faszinierend, in eine ernste und eine fröhliche Gesichtshälfte geteilt, die je nach Beleuchtung und Situation eine facettenreiche Ausdruckskraft entwickeln. Es geht um menschliche Unzulänglichkeiten. Streit. Versöhnung und immer wieder Liebe.
Die international ausgezeichneten Vollblutkomödianten aus Essen - Hartmut Ehrenfeld und Michael Aufenfehn - überzeugen mit klassischer Clownerie, akrobatischen Höchstleistungen und überraschenden Einfällen. Da fehlen einem schlichtweg die Worte: "Einfach genial".

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Schwabenblues mit WASCHBRETT
OKUK - offene Kulturkneipe
Schwabenblues mit WASCHBRETT
Die schwäbische Seele vermag bruddelig, weise, elementar und humorvoll über die wesentlichen Dinge des Lebens zu philosophieren, ohne altklug zu wirken. Aus etlichen solcher Weisheitssplitter wurden Songs auf Schwäbisch komponiert, die zum Nachdenken, zum Schmunzeln anregen und mit ihrem Groove für beste Blues-Stimmung sorgen. "Waschbrett", der neue geerdete Schwabenrocksound aus dem Remstal spielt zum ersten Mal in der Kulturkneipe.
Die sechsköpfige Bluesrock-Formation um Gitarrist und Sänger Steffen Kaupp, Percussionist Ebbe Buhl sowie Saxophonist Peter Zisler beherrscht das volle Blues-Brett.
Als Coverbluesband "Holy Blues" war man die letzten Jahre rund ums Remstal aktiv und goss dabei Lebenslust, Schmerz und Schweiß in schwarze Töne: unverschnörkelt, geradlinig, ohne Kompromisse. So wurden Abende erlebt, die den Bluesrock feierten - und die Mitfeiernden dabei nicht vergaß.

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